Gedanken eines Devotees
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In der letzten Woche mal ein interessantes Thema angedacht. Folgendes ist dabei herausgekommen:


...Manchmal f?llt einem auf, was die Gruppendynamik doch f?r eine Macht haben kann.
Als Martin und ich vor 2 Jahren langsam aus unserer "Freundesgruppe" herausbrachen wurde uns St?ck f?r St?ck klarer, wie wir uns die letzten Jahre ?ber verhalten haben.
Es ist schon recht enorm was man alles so mitmacht, wenn eine Gruppe etwas beschlie?t. Die "F?hrung" zwingt dich zum mitziehen mit einem einfachen und doch wirkungsvollen Mittel: Du sagst zu allem ja und es geht gut. Sagst du aber nein, gibt es ?rger. Ein nein zu einer bestimmten Sache in Planung wird als Abgrenzung gegen?ber der Gruppe interpretiert. Denn in der ?brigen Gruppe leidet nun das Zusammengeh?rigkeitsgef?hl. Bleibst du bei deiner Meinung droht ein subtiler Rausschmiss.

Diese ungem?tliche Umgangsweise ist leider in nahezu allen Gruppen vertreten. Grund: Inhomogenit?t.
Und dieser Fall ist leider meist die Regel, wenn sich 3,4,5,6,7 Leute zusammen tun.
Da diejenigen, welche ?ber lange Zeit die Rolle der Au?enseiter oder auch so sch?n benannt "Mitl?ufer" eingenommen haben die Auseinandersetztung mit der "F?hrung" f?rchten und das Gef?hl der Inhomogenit?t selber als unangenehm empfinden, lenken sie ein, da dies f?r sie das kleinere ?bel ist. Denn sie wissen aus fr?heren Auseinandersetzungen um die Reaktion der "F?hrung" gegen?ber "Verr?tern". Dieser Prozess geschieht oft eine lange Zeit unbewusst.

Irgendwann beginnst du allerdings zu merken, wieviel Kraft das alles kostet. Und vielleicht hast du auch anhand von anderen Treffen mit anderen Leuten schon langsam andere Umgangsformen kennen gelernt. Du merkst allm?hlich wie verkrampft und witzlos dein Gr?ppchen f?r dich nur noch ist und vor allem wie oberfl?chlich doch oftmals die Gespr?chsthemen sind. Du wirst erwachsener, selbstbewusster. Doch der Prozess der nun beginnt - das sich l?sen von der Gruppe kann noch lange dauern solltest du nicht gen?gend Selbstsicherheit haben.
Nun auch bei Martin und mir hat er (obwohl wir zu zweit waren) recht lange gedauert. Heute bin ich froh nicht mehr zwischen Fronten leben zu m?ssen?
Als Beispiel f?r einen bald folgenden ?Ausbruch? m?chte ich einmal ein Streitgespr?ch von mir mit Annegret Sch?nberg (der ?F?hrerin? meiner alten ?Clique?) hier hineinstellen.
Das ganze war vor 1 ? Jahren?und ich habe es gl?cklicherweise ausgedruckt 
Umlaute sind aus unerfindlichen Gr?nden als seltsame kryptische Zeichen dargestellt. Au?erdem war ich relativ aufgeregt und habe deshalb nicht die dollste Grammatik an den Tag gelegt?hoffe das wird euch vom lesen nicht abhalten
Ps: Sollte das mit dem anschauen des folgenden Textes nicht richtig hinhauen dann bitte Rechtsklick und "Grafik speichern unter" - das klappt immer.




Nun ja...heute w?rde ich viel sch?rfer formulieren. Aber f?r die damaligen Verh?ltnisse war das schon ein ungeheurer Aufstand von mir!
Ich w?rde heute allen raten die sich auch in Freundesgruppen befinden mehr aufeinanderzuzugehen....und auch mal die wahren Gef?hle zu teilen (sollte es menschlich passen)...
Und nicht im Stile der damaligen Annegret Sch?nberg zu handeln:
Ich bekomme jetzt von jedem 67,58975 cent f?r die Br?tchen

Ich w?nsche eine geruhsame Nacht

...mit einem weiteren herrlichen Musiktipp ? la Sandra M.


Paul Van Dyk feat. Wayne Jackson - The Other Side


ByeBye

DocZoren - the great one




7.2.06 22:47


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"Je mehr Vergn?gen du an deiner Arbeit hast, um so besser wird sie bezahlt."

Ich bekomme zurzeit aus nicht so klaren Gr?nden Hungerlohn.
Wenn Sie mich nach dem warum fragen - vielleicht ist eine unangenehme, zerm?rbende (danke Martin, der Begriff ist wirklich passend) Routine eingetreten...als w?re ich seit 25 Jahren in Alsterdorf.

Dabei ist so viel passiert seit meinem letzten Eintrag.
Zuviel um es alles aufzuarbeiten.

Alles um mich herum sieht gut aus: Meine Bewerbung ist geschrieben. Generalisierte Pflegekraft.
Bei der Arbeit werde ich gelobt, mein Weg wird bewundert, mein klares Ziel als Seltenheit konstatiert, mein Wesen als ernorm lebenspraktisch Erfahren beschrieben etc. pp
...Aber ich f?hle mich gerade leer.

Ich w?nschte mir ich k?nnte wieder glauben wie ein Kind.

Ich wei? erst jetzt was Christina damit damals meinte. Mir geht es im Moment genauso...
Es ist wirklich sch?n, das ich mit ihr ?ber solche Dinge immer so gut reden kann - aber es ist schade, dass wir uns nur so sehr selten sehen.
Wenn ich ihr jetzt davon berichten k?nnte, w?rde sie sicher etwas interessantes dazu sagen k?nnte. So bleibt mir nur mein eigener Blick in die Bibel; "All eure Sorgen werft auf Ihn, der er sorgt f?r euch" I Petrus 5, 7

Manchmal reicht schon so ein kleiner Satz um mich wieder wachzur?tteln.
Nur brauche ich dies im Moment sehr oft...
Wichtig ist nur einmal mehr aufzustehen, als ich gefallen bin - und das werde ich tun!

und vielleicht ist auch der h?chste Lohn f?r unsere Bem?hungen ist nicht das, was wir daf?r
bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.
Ich denke in Bezug auf Martins und meine Zukunft trifft dies sehr zu.

Nun ja eigentlich sollte das heute erfahrungsgem?? ein lange Blogeintrag werden..aber ich bin m?de.
Ich werde mich hinlegen und noch ein wenig "House of God" lesen - Das auch ich tats?chlich allen angehenden Medizinern nur empfehlen kann...auch wenn ich noch keiner bin.
Es ist wohl eines der besten b?cher die ich je gelesen haben.

Nun, ich gehe erst einmal schlafen..ausschlafen.

Und klopp jetzt auch mal son Musiktipp hinterher:

World in my Eyes - Depeche Mode

...Goodnight Lovers
30.1.06 23:08


The Sinner in me

If I could just hide
The sinner inside
And keep him denied
How sweet life would be
If I could be free
From the sinner in me

I?ll never be a saint
That?s not a picture
That your memory paints
Not renowned for my patience
I?m not renowned for my restraint

But you?re always around
You can always be found
To pick me up
When I?m on the ground

If I could just hide
The sinner inside
And keep him denied
How sweet life would be
If I could be free
From the sinner in me

I?m still recovering
Still getting over all the suffering
More known for my anger
Than for any other thing

But you?ve always tried
To be by my side
And catch my fall
When I start to slide

If I could just hide
The sinner inside
And keep him denied
How sweet life would be
If I could be free
From the sinner in me
15.12.05 16:09


Interessanter Tag..irgendwie.

Ich hatte frei und Martin und ich wollten einiges f?r unsere Bewerbung erledigen.
Nachdem wir nach langem hin und her endlich um ca. 11:30 bei Thiel waren, ging es los um Passfotos machen zu lassen.
Das war n?mlich mal gar nix, ausser vll am?sant.
Wenn ich mal flink ein Zitat einwerfen darf, denke ich wei? jeder warum:
Unkompetentes weibliches Personal:
"Soll das mit dem wei?en Hemd da so?!"
S?ren:
"?hm..?hh....joa"
Unkompetentes weibliches Personal:
"Ja also wenn du das so haben willst, dann mach ich das"

Ja toll...so in der Art meine ich sollte man f?r Bewerbungsfotos auch gerade beraten werden...
Bei Martin dann der gleiche schnack.

Danach zur Schule um Kopien abzuholen. Lehrer wie man es sich so vorstellt: Entweder kennen sie dich nur noch fl?chtig oder s?lzen oberfl?chlich, dekadent dahin.

Danach zu McDonalds.
Hmm "SIE" war da.
Sie, die dort arbeteitet und die ich schon oft getroffen habe. Sie die mich von Anfang an, als ich das erste mal da war, ohne Grund besonders behandelt hat, mich besonders angel?chelt hat, besonders zuvorkommend und besonders nett war.
Aber heute ging es doch einen Schritt weiter. Einen Schritt weiter, so dass ich jetzt aufpassen muss nichts falsches zu tun bzw. vielmehr nichts falsches mit mir machen lasse.
Denn es ging immer alles von ihr aus.
Sie meinte, sie h?tte mich ja so lange schon nicht mehr gesehen. Was ich denn jetzt mache. Ich sagte, ich w?rde in Hamburg arbeiten. Das bracht in ihr eine fast schon angsterf?llte Frage hervor, ob ich denn nun auch dort hingezogen w?re...

Mein Essen hat sie mir pers?nlich gebracht.

Die Atmosph?re zwischen uns ist nun schon etwas eigenartig, sehr eigenartig - fast schon unangenehm. Warum? - ich wei? es eigentlich gar nicht genau, genauso wenig wie ich diese "Bekanntschaft" in Worte fassen kann.

Denn eines darf man nicht vergessen. Ich kenne noch nicht einmal ihren Namen...es ist einfach total merkw?rdig.
Es l?uft fast wie in einem 08/15er Hollywood-Streifen ab. 2 Menschen treffen sich und schlafen miteinander - ohne sich zu kennen, ohne ?berhaupt den Namen des anderen zu kennnen.

Nur das "schlafen" fehlt.

Und genau das m?chte ich auch nicht, dass es dazu kommt.

Leider ist der Mann nicht immer vom Verstand gef?hrt, sondern auch oft von seiner Hose...
Klar ist sie s??, lieb, nett - und man genie?t es ja auch gern von einer sch?nen Frau umgarnt zu werden. Man stellt sich ungebundenen Sex mit ihr vor und holt sich auf solcher Grundlage ein, zwei mal einen runter.
Das ist die Wahrheit.

Die man seinem Partner aberniemals erkl?ren k?nnte. W?re Michelle heute dabei gewesen und h?tte es gesehen, wie ich mich mit ihr unterhalten habe, w?re der Tag sicher dahingewesen.

War ich jetzt untreu? Ich sage nein!

Denn ich hoffe und meine gen?gend Klarheit, Verstand und Weisheit (ohne das es arrogant klingt) zu haben um dem zu widerstehen. Um zu sagen: S?ren diesen Menschen kennst du nicht. Diesen Menschen liebst du nicht. Also tue nichts falsches.
Wenn man sich dessen bewusst ist, meine ich die Treue zu seiner "Liebe" nicht gebrochen zu habem

Man sollte nach meiner Meinung mit dem Gut Sex nicht zu unvorsichtig umgehen. Zu schnell kann es seinen Wert verlieren, wenn du nicht richtig damit umgehst.

Warum ich hier so immens aushole?!
Weil es etwas Grunds?tzliches ist.
Solche Reize werden im Leben immer wieder auftauchen. ?berall.
Viele Menschen trifft man mit denen man harmonsisiert und sich von Anfang an sehr gut verseht.
Und schneller als man denkt, ist man an einem Punkt wo man aufpassen muss, wo man bemerkt "oh ohne eigenes Engagement steuere ich hier gerade in mein Ungl?ck"
Nur die Fahrt in dieses Ungl?ck ist immer so angenehm, dass man die Reise nur ungern vorzeitig beendet.

Diese Erfahrung habe ich jetzt gemacht und bin umso froher, an diesem Punkt nun schon mir bewusst zu sein, was hier passiert und wie ich damit umzugehen habe.


Denn ich liebe Michelle von ganzem Herzen und ganzer Seele.
Alles andere sind Fleischesgel?ste.

Den Rest des Tage lass ich jetzt mal weg. Ist schon wieder viel zu viel.


Ich w?nsche wie so oft eine gute Nacht.
Bis Bald!
Mr. Acrylk?nstler Doc Zoren
13.12.05 23:30


Einmal kurz durchatmen...
komme gerade von Michelle zur?ck - Info:
Carsten (mein Schwips-Cousin) hatte einen schweren Autounfall auf dem Weg nach Leipzig.
Freundin tot, er auf Intensivstation.
Seit ca. 1 Woche im Koma, heute Luftr?hrenschnitt gemacht. ?rzte wissen nicht sicher, ob er durchkommt.

Ok das hat mich an diesem nun dem Ende entgegen gehenden Tag doch sehr schockiert.
Das so etwas innerhalb der gr??eren Familie passiert gibt der Sache etwas unfassbares, eben schockierendes.
Das so etwas Carsten widerf?hrt, der nur ein Jahr ?lter als ich ist, l?sst nat?rlich schnell in meinem Kopf die Vorstellung zu, was w?re, wenn mir derartiges passieren w?rde - wie m?sste und k?nnte ich damit ?berhaupt umgehen (sollte ich denn ?berleben) ?
Es macht einem mal wieder einiges deutlich;
Wie schnell ein Leben vorbei sein kann und wie wertvoll es ist. Und um den Aspekt von gestern noch einmal aufzugreifen: Wie dankbar ich sein kann, bisher so unbeschadet durchs Leben gekommen zu sein.


hmm...
Morgen wollte ich im ?brigen Passfotos machen lassen. Komm eben nach Hause, guck fl?chtig in den Spiegel - h?h was hastn da f?rn Flatschen am Kinn h?ngen?
Oh sch?ner gro?er Blutergu?. Woher keine Ahnung? Was nun? - Wieder Termin aufschieben

Naja gibt schlimmeres...wie das gerade oben, um mal ein Beispiel parat zu haben.

Ich w?nsche eine gute Nacht - mit einer dauerhaften Bitte f?r die Zukunft - seid bitte vorsichtig!

Der Doc



8.12.05 23:12


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